Aktionen gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
Die Mobilisierungen der letzten Jahre lebten immer auch von den vielen kreativen und direkten Aktionen, vor, während und nach der Sicherheitskonferenz (SiKo). Ein kleiner Überblick soll die unterschiedlichen Aktionen wiedergeben. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Stärke der Mobilisierungen lag unserer Meinung nach an der starken linksradikalen Beteiligung und der (meist) konstruktiven Arbeit innerhalb eines breiten Bündnisses. Mit all den negativen Kehrseiten, die eine solche Politik auch mit sich ziehen mag, ist es den Staatsorganen bis heute nicht gelungen die Proteste gegen die SiKo in “gut” und “böse” zu spalten. Der Versuch des Oberbürgermeisters Ude, 2003 mithilfe einer eigenen Kundgebung anläßlich des Irak-Krieges die Proteste zu vereinnahmen, scheiterte kläglich. Zu “unserer” Demo kamen damals über 25 000, “zu seiner” nur 7000 Menschen. Im Jahr zuvor wurde das staatlicherseits verhängte Demonstrationsverbot durchbrochen. 10 000 Menschen demonstrierten trotz Verbot an diesem Februarwochenende in München. Mit dem Motto der Mobilisierung 2002, “von Genua nach München”, wurde es erfolgreich geschafft, an die antikapitalistische Antiglobalisierungsbewegung anzudocken und den “neuen Kriegen” mit einer starken und radikalen Kritik zu begegnen.


