Wipe out WEF and what it stands for! Von Davos über München nach Heiligendamm
WEF, NATO, G8 verhindern!
Vom 24. bis zum 28. Januar 2007 lädt das World Economic Forum WEF zum alljährlichen Meeting in Davos. Eingeladen sind die tausend mächtigsten Konzerne der Welt und so genannt wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Hinter verschlossenen Türen und unter sich wollen die selbst ernannten „Globalen Führer“ die Zukunft der Welt planen.
In diesem selbst erlesenen Club, vor einer Fassade, die den Kapitalismus als einzige mögliche Gesellschaftsform erscheinen lassen soll, ist Profit und Status die höchste Leitlinie. Ausbeutung gehört zum Standard, Menschenrechtsverletzungen und hemmungslose Umweltverschmutzung werden zu unwichtigen Details. Die Folge sind nicht zuletzt Tausende von Menschen, die wegen der Ausbeutung der Ressourcen ihrer Länder und wegen der Unterstützung von Terrorherrschaften unter Lebensgefahr und menschenunwürdigen Verhältnissen in der „Festung Europa“ eine neue Zukunft suchen.
Bewacht wird das WEF von einem riesigen Aufgebot von Polizisten, Armeeangehörigen und privaten Securities. Grundrechte wie die Bewegungsfreiheit und freie Meinungsäusserung werden während des WEF in der Landschaft Davos faktisch ausser Kraft gesetzt. Protestaktionen werden zum Gegenstand polizeilicher und militärischer Kontroll- und Abschreckungsstrategien, und die Militarisierung der inneren Sicherheit schreitet von vielen unbemerkt voran. Wir wehren uns mit unserem Protest nicht nur gegen das WEF, sondern auch gegen diese andauernde und stets zunehmende Einschränkung von Grundrechten.
Machen wir es dem WEF nicht zu einfach: Unsere Zukunft nehmen wir selber in unsere Hände. Der Welt des WEF stellen wir die Utopie einer freien Gesellschaft entgegen, in der das Zusammenleben auf Gleichberechtigung und Solidarität beruht. Wir kämpfen für eine Welt, in der viele Welten Platz haben.
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WEF, NATO, G8:
Die Treffen der Kriegstreiber und Sozialabbauer angreifen! – Kapitalismus überwinden!
Seit Jahren schon treffen sich die VertreterInnen des Kapitals, ihre StrategInnen, PolitikerInnen und SchönrednerInnen in der Alpenfestung Davos. Was hat sich in all den Jahren spirituell aufgeladener Treffen der Truppe um Klaus Schwab verändert? Weder Alpenluft noch die Inszenierung von Wohltätigkeit hatten einen positiven Einfluss auf die Niederungen des alltäglichen Lebens. Dort sind weit und breit keine Verbesserungen in Sicht: Krieg und Sozialabbau erweisen sich als langfristiges Programm der herrschenden Eliten. Das WEF 2007 spricht von „The shifting power equation“, der Verschiebung des Machtgleichgewichts. Die Krise widerspiegle sich dabei vor allem im Kampf um die Neuaufteilung von wirtschaftlichen und politischen Einflusssphären. In Aussagen zur Wirtschaft frohlockt der Manager im Jahr 2007 hingegen über Gewinne, die auf dem Rücken der Mehrheitsbevölkerung erbeutet wurden.
Zahlreiche Ansatzpunkte für Protest und Widerstand! Trotz Verbunkerung wollen wir kreativ sein, und wo möglich vom 21. – 27. Januar Sand ins Getriebe der Davoser Eigennutzgesellschaft streuen. Für den 27. Januar rufen wir zu einer grossen Demonstration in Basel auf. Kommt zahlreich, beteiligt euch und zeigt, dass wir Viele sind, die für eine Gesellschaft jenseits kapitalistischer Ausbeutungsstrukturen kämpfen!
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Feature Indymedia Schweiz
Sa. 13.01 Bern: Tour de Lorraine (Grosses Mobilisierungsfest mit dem Schwerpunkt Ernährungssouveränität)
Aufruf, Flyer und Programm
Sa. 20.01 St. Gallen: Ya Basta! (Demo in St. Gallen)
Flyer und Aufruf
Sa. 27.01. Davos: No-Demo Aktionstag in Davos selber
Aufruf und Flyer usw.
Sa. 27.01 Basel: Grossdemo in Basel
Aufruf und Übersicht


